Was kostet eine Website wirklich? Der ehrliche Vergleich für 2026
Baukasten, Freelancer, Agentur — die Angebote gehen von 0 bis 15.000 €. Was steckt wirklich dahinter, und was bekommt ein lokales Unternehmen für sein Geld? Ein ehrlicher Vergleich mit konkreten Zahlen — ohne Marketingsprache.

Die Frage, die jeder stellt — und die niemand klar beantwortet
Eine professionelle Website kostet in Deutschland je nach Umfang meist zwischen 350 € und mehreren Tausend Euro. Ein Baukasten startet ab ca. 10 €/Monat, ein individuelles Webdesign für lokale Unternehmen liegt häufig zwischen 350 € und 1.500 € als fairer Festpreis — entscheidend ist, was an Ergebnis dahintersteckt.
„Was kostet denn eine Website ungefähr?" ist vermutlich die häufigste Frage im Webdesign-Alltag. Die häufigste Antwort lautet: „Das kommt drauf an." Das ist nicht falsch — aber auch nicht hilfreich.
Dieser Artikel gibt konkrete Antworten. Keine Marketingsprache, keine bewusst vagen Formulierungen. Was zahlt man wirklich für welches Ergebnis — und wo stecken die Kosten, die im ersten Angebot meistens fehlen?
Für Inhaber kleiner und mittelständischer Betriebe in der Region Stuttgart, die eine Website brauchen — oder ihre bestehende ersetzen wollen — und verstehen möchten, was eine sinnvolle Investition ist und was nicht.
Option 1: Der Baukasten — günstig, aber nicht kostenlos
Wix, Jimdo, Squarespace — die Versprechen klingen verlockend. „In einer Stunde online." Das stimmt sogar. Aber was viele nicht einrechnen:
- Monatliche Kosten 10–30 €: Über 3 Jahre sind das 360–1.080 € — ohne eigene Domain, ohne volle Kontrolle, ohne Umzug ohne Neuaufbau.
- SEO eingeschränkt: Strukturierte Daten, individuelle Meta-Tags, technische Grundlagen sind kaum verfügbar. Lokale SEO ist damit kaum umsetzbar.
- Eigene Arbeitszeit 15–40 Stunden: Inhalte, Bilder, Design, Fehlersuche — Zeit, die ein Inhaber oft nicht hat und die nirgends eingepreist wird.
- Generisches Ergebnis: Baukasten-Websites sehen nach Baukasten aus. Für den ersten Einstieg denkbar, für professionellen Außenauftritt ungeeignet.
Fazit Baukasten: Wer schnell und ohne Budget eine Notlösung braucht, kann damit starten. Wer seine Website als echten Akquise-Kanal aufbauen will, kommt damit nicht weit.
Option 2: WordPress mit einem günstigen Anbieter
„WordPress-Website für 199 €" — solche Angebote gibt es auf Freelancer-Plattformen und in Facebook-Gruppen. Was man dafür meist bekommt:
- Ein vorgefertigtes Theme, minimal angepasst
- Keine individuelle SEO-Strategie, kein lokaler Fokus
- Kein Support danach — das Projekt ist mit Übergabe abgeschlossen
- 15–20 Plugins, die regelmäßig gepflegt werden müssen
- Hosting und Domain separat — oft nicht erwähnt
WordPress-Websites ohne aktive Pflege werden zum Sicherheitsproblem. Ungepatchte Plugins sind die häufigste Einfallsstelle für Hacks. Wer das nicht selbst pflegen kann, braucht laufende Betreuung — die kostet extra und wurde beim Erstkauf nicht eingepreist.
Option 3: Die klassische Webagentur — wann macht das Sinn?
Eine klassische Agentur kostet meist 3.000 € bis 10.000 € aufwärts und lohnt sich für große Unternehmen mit komplexen Anforderungen. Für lokale Betriebe ist das oft überdimensioniert — gleiche Qualität gibt es bei einem spezialisierten Einzelanbieter zum fairen Festpreis, ohne Agentur-Aufschlag und Warteschleife.
Webagenturen berechnen für eine mittelgroße Unternehmenswebsite in der Regel zwischen 3.000 und 10.000 €. Wofür zahlt man das?
- Mehr Köpfe: Designer, Entwickler, Projektleiter — arbeitsteilig, aber auch abstimmungsintensiver.
- Komplexere Anforderungen: Shop-Systeme, Buchungstools, CRM-Schnittstellen — das ist Agentur-Terrain.
- Längere Laufzeiten: Ein Projekt dauert oft 2–4 Monate. Für größere Unternehmen mit viel Content passt das.
Was Agenturen oft nicht leisten: persönliche Erreichbarkeit, schnelle Reaktionszeiten und echtes Interesse an einem Projekt mit kleinem Budget. Ab einer gewissen Unternehmensgröße ist eine Agentur sinnvoll — für den Handwerker oder Dienstleister mit 5 Mitarbeitern fast immer überdimensioniert.
Der direkte Vergleich auf einen Blick
| Kriterium | Baukasten | deinwebplan | Agentur |
|---|---|---|---|
| Einmalpreis | 0 – 300 € | ab 349 € | 3.000 – 10.000 € |
| Laufende Kosten | 10–30 €/Mo | ab 39 €/Mo (optional) | individuell |
| Lokale SEO | ✗ kaum | ✓ von Anfang an | ✓ (Aufpreis) |
| Individuelles Design | ⚠ Template | ✓ individuell | ✓ individuell |
| Persönl. Ansprechpartner | ✗ Support-Chat | ✓ direkt | ⚠ wechselnd |
| 30 Tage Support | ✗ nein | ✓ inklusive | ⚠ Aufpreis |
| Umsetzungszeit | 1–3 Tage | 1–3 Wochen | 2–4 Monate |
Was steckt im Preis bei deinwebplan — und warum ist er so fair?
Ehrliche Antwort: Der Preis ist niedrig, weil die Arbeitsweise effizient ist. Kein aufgeblähter Prozess mit fünf Abstimmungsrunden, kein Projektmanager als Zwischenschicht, kein Overhead einer 20-köpfigen Agentur. Was dafür drin ist:
- Individuelles Design: kein Template, kein Baukasten. Jede Website wird von Grund auf zugeschnitten.
- Lokale SEO von Anfang an: strukturierte Daten, lokale Keywords, Stadtbezug — in der Konzeption verankert, nicht nachträglich.
- Mobile-First-Performance: PageSpeed-Score über 90 auf dem Smartphone, kein unnötiger Ballast.
- 30 Tage Support inklusive: Änderungen, Fragen, kleine Anpassungen — 30 Tage direkt und kostenlos.
- Kein Abo-Zwang: Die Website gehört nach Zahlung vollständig dem Auftraggeber.
- Direkter Ansprechpartner: kein Ticket-System, direkte Kommunikation per WhatsApp, Mail oder Telefon.
Das ist nicht günstig, weil es weniger wert wäre. Es ist günstig, weil der Weg vom Auftrag zum fertigen Ergebnis ohne Umwege ist.
Was kostet mich eine Website im schlimmsten Fall — wenn ich nichts tue?
Keine Website zu haben kostet oft mehr als eine zu bauen: Wer online nicht gefunden wird, verliert Anfragen an Wettbewerber, die bei Google und in KI-Suchen sichtbar sind. Gerade lokal entscheiden sich Kunden heute fast immer zuerst online — diese Anfragen gehen sonst verloren.
Diese Frage wird selten gestellt, ist aber die wichtigste. Eine fehlende oder schwache Website kostet nicht nichts — sie kostet Anfragen, die jemand anders bekommt. Ein kleines Rechenbeispiel für einen Handwerksbetrieb in der Region Stuttgart:
- Lokale Suchanfragen pro Monat für „Elektriker Stuttgart": ~800–1.200
- Klickrate auf Platz 1 bei Google: ca. 28 %
- Anfragen bei 5 % Conversion-Rate: ~11–17 pro Monat
Wer hier nicht sichtbar ist, verschenkt diese Anfragen Monat für Monat an den Wettbewerb. Gemessen daran amortisiert sich eine gute Website oft schon nach wenigen gewonnenen Aufträgen.
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