Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Zusammenarbeit mit deinwebplan — so klar wie möglich formuliert. Individuelle Vereinbarungen im Angebot haben stets Vorrang.
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Gökhan Albayrak, handelnd unter der Bezeichnung deinwebplan, Kirchheimer Straße 12, 73252 Lenningen (nachfolgend „Auftragnehmer“), und seinen Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über die in § 2 genannten Leistungen.
(2) Verbraucher ist jede natürliche Person, die einen Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). Regelungen, die ausdrücklich nur für Unternehmer gelten, sind entsprechend gekennzeichnet.
(3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
§ 2 Leistungen
(1) Der Auftragnehmer erbringt insbesondere folgende Leistungen: Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung von Websites, Relaunches und Redesigns, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Optimierung für KI-Suchen (GEO), Einrichtung und Umzug von Hosting und Domains, digitale Einladungen sowie Pflege und Betreuung.
(2) Art und Umfang der Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot. Die Darstellung von Leistungen auf der Website ist eine unverbindliche Beschreibung und kein Angebot.
(3) Der Auftragnehmer erbringt keine Rechtsberatung. Stellt er auf Wunsch Vorlagen oder Platzhalter für Impressum, Datenschutzerklärung oder andere Rechtstexte bereit, bleibt der Auftraggeber für deren inhaltliche und rechtliche Richtigkeit selbst verantwortlich.
(4) Der Auftragnehmer darf zur Vertragserfüllung Dritte einsetzen, etwa Hosting-Anbieter. Er bleibt gegenüber dem Auftraggeber für die vertragsgemäße Leistung verantwortlich.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Nach einem unverbindlichen Erstgespräch erhält der Auftraggeber ein individuelles Angebot in Textform (zum Beispiel per E-Mail). Das Angebot ist, sofern darin nicht anders angegeben, 30 Tage gültig.
(2) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber das Angebot in Textform annimmt (etwa per E-Mail oder WhatsApp) oder unterzeichnet.
(3) Vertragssprache ist Deutsch. Das Angebot und diese AGB werden dem Auftraggeber in Textform zur Verfügung gestellt.
§ 4 Vergütung und Zahlung
(1) Die Vergütung wird für jedes Projekt individuell im Angebot vereinbart. Allgemeine Festpreise, Paket- oder Listenpreise bestehen nicht.
(2) Leistungen, die über den im Angebot vereinbarten Umfang hinausgehen, werden nur nach vorheriger Abstimmung in Textform erbracht und gesondert vergütet.
(3) Der Auftragnehmer ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG. Es wird daher keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen.
(4) Sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist, wird die Vergütung nach Abnahme in Rechnung gestellt und ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungszugang ohne Abzug fällig. Anzahlungen oder Teilzahlungen gelten nur, wenn sie im Angebot ausdrücklich vereinbart sind.
(5) Laufende Leistungen wie Pflege, Betreuung oder Hosting werden im vereinbarten Rhythmus abgerechnet.
§ 5 Mitwirkung des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt die für die Umsetzung erforderlichen Inhalte und Informationen — etwa Texte, Bilder, Logos und Zugangsdaten — rechtzeitig und in geeigneter Form bereit und benennt eine Ansprechperson.
(2) Der Auftraggeber versichert, dass er an allen überlassenen Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt und dass deren Verwendung keine Rechte Dritter verletzt. Macht ein Dritter wegen solcher Inhalte Ansprüche gegen den Auftragnehmer geltend, stellt der Auftraggeber den Auftragnehmer von diesen Ansprüchen einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung frei, soweit er die Rechtsverletzung zu vertreten hat.
(3) Verzögert sich die Leistung, weil erforderliche Mitwirkungen fehlen, verschieben sich vereinbarte Termine angemessen.
§ 6 Ablauf und Änderungswünsche
(1) Der Auftragnehmer stellt Entwürfe und Zwischenstände zur Abstimmung bereit. Die Anzahl der enthaltenen Korrekturrunden ergibt sich aus dem Angebot.
(2) Änderungswünsche, die den vereinbarten Umfang wesentlich erweitern oder bereits freigegebene Ergebnisse betreffen, werden vorab gemeinsam abgestimmt und können zusätzlich vergütet werden.
§ 7 Abnahme
(1) Nach Fertigstellung stellt der Auftragnehmer das Ergebnis zur Prüfung bereit und fordert den Auftraggeber zur Abnahme auf. Wegen unwesentlicher Mängel darf die Abnahme nicht verweigert werden.
(2) Das Ergebnis gilt als abgenommen, wenn der Auftragnehmer dem Auftraggeber nach Fertigstellung eine angemessene Frist zur Abnahme gesetzt hat und der Auftraggeber die Abnahme nicht innerhalb dieser Frist unter Angabe mindestens eines Mangels verweigert hat (§ 640 Abs. 2 BGB). Ist der Auftraggeber Verbraucher, tritt diese Wirkung nur ein, wenn der Auftragnehmer ihn zusammen mit der Aufforderung zur Abnahme in Textform auf diese Folge hingewiesen hat.
(3) Die Veröffentlichung der Website auf Wunsch des Auftraggebers („Go-live“) steht einer Abnahme gleich, sofern der Auftraggeber nicht zuvor wesentliche Mängel angezeigt hat.
§ 8 Termine
Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich in Textform als verbindlich vereinbart wurden. Verzögerungen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat — insbesondere fehlende Mitwirkung, Ausfälle von Drittanbietern oder höhere Gewalt —, verlängern Fristen angemessen.
§ 9 Nutzungsrechte und Referenzen
(1) Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber an den für ihn individuell erstellten Arbeitsergebnissen das einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht, diese für den vertraglich vorgesehenen Zweck zu nutzen und zu verändern. Weitergehende Rechte, etwa zur Weitergabe an Dritte zur eigenständigen Verwertung, bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.
(2) Für eingesetzte Komponenten Dritter — etwa Schriftarten, Bibliotheken, Bild- oder Videomaterial — gelten die jeweiligen Lizenzbedingungen.
(3) Der Auftragnehmer darf das Projekt mit Namen, Logo und Abbildungen der Website als Referenz nennen, sofern der Auftraggeber dem nicht in Textform widerspricht. Videoaufnahmen, auf denen Personen des Auftraggebers erkennbar sind (zum Beispiel POV-Videos), werden nur mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Personen veröffentlicht.
§ 10 Hosting, Domains und Drittanbieter
(1) Richtet der Auftragnehmer Hosting oder Domains ein oder zieht er diese um, werden Verträge nach Möglichkeit auf den Namen des Auftraggebers geschlossen. Es gelten ergänzend die Bedingungen des jeweiligen Anbieters, etwa der IONOS SE.
(2) Für die Verfügbarkeit und Leistungen von Drittanbietern ist der Auftragnehmer nicht verantwortlich, soweit er deren Ausfall nicht zu vertreten hat.
(3) Zugangsdaten zu Hosting, Domain und Website werden dem Auftraggeber auf Wunsch, spätestens nach Vertragsende, übergeben. Bei einem Domain-Umzug wirkt der Auftraggeber mit, soweit dies erforderlich ist, etwa durch Freigabe eines Auth-Codes.
§ 11 Betreuung, Pflege und Kündigung
(1) Sofern im Angebot vorgesehen, sind nach dem Go-live 30 Tage Unterstützung bei kleineren Anpassungen und Fragen enthalten.
(2) Laufende Leistungen wie Pflege, Betreuung oder Hosting können, soweit nichts anderes vereinbart ist, von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende in Textform gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3) Verträge über einmalige Leistungen enden mit deren vollständiger Erbringung und Abnahme.
§ 12 Gewährleistung
(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte.
(2) Ist der Auftraggeber Unternehmer, sind offensichtliche Mängel innerhalb von 14 Tagen nach Abnahme in Textform anzuzeigen. Der Auftragnehmer hat zunächst das Recht zur Nacherfüllung.
(3) Rankings in Suchmaschinen und Nennungen in KI-Suchen hängen von Faktoren ab, die außerhalb des Einflusses des Auftragnehmers liegen. Eine bestimmte Platzierung, Nennung oder Anzahl von Anfragen wird daher nicht geschuldet, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart ist. SEO- und GEO-Leistungen werden nach anerkannten Methoden und dem aktuellen Stand der Technik erbracht.
(4) Websites werden für die zum Zeitpunkt der Abnahme aktuellen Versionen gängiger Browser optimiert. Spätere Änderungen durch Browser-Hersteller, Drittanbieter oder den Auftraggeber sind kein Mangel der ursprünglichen Leistung.
§ 13 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Für den Verlust von Daten haftet der Auftragnehmer bei einfacher Fahrlässigkeit nur in Höhe des Aufwands, der bei regelmäßiger und angemessener Datensicherung durch den Auftraggeber zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre, soweit die Datensicherung nicht Gegenstand der vereinbarten Leistung ist.
(4) Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten von Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers.
§ 14 Vertraulichkeit und Datenschutz
(1) Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich — auch über das Vertragsende hinaus.
(2) Verarbeitet der Auftragnehmer im Rahmen von Hosting, Pflege oder Betreuung personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Informationen zur Datenverarbeitung durch den Auftragnehmer enthält die Datenschutzerklärung.
§ 15 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbraucher haben bei Verträgen, die ausschließlich über Fernkommunikationsmittel (zum Beispiel E-Mail, Telefon oder WhatsApp) oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht. Unternehmern steht dieses Widerrufsrecht nicht zu.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Gökhan Albayrak, deinwebplan, Kirchheimer Straße 12, 73252 Lenningen, Telefon: +49 1551 0758700, E-Mail: kontakt@deinwebplan.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Hinweis zum vorzeitigen Erlöschen
Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, wenn der Auftragnehmer die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Auftragnehmer verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
- An Gökhan Albayrak, deinwebplan, Kirchheimer Straße 12, 73252 Lenningen, E-Mail: kontakt@deinwebplan.de:
- Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
- Bestellt am (*)/erhalten am (*)
- Name des/der Verbraucher(s)
- Anschrift des/der Verbraucher(s)
- Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
- Datum
(*) Unzutreffendes streichen.
§ 16 Verbraucherstreitbeilegung
Der Auftragnehmer ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 17 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates gewährt wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
(2) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Auftragnehmers.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.